„Und falls wir uns nicht mehr sehen: Guten Tag, guten Abend und gute Nacht!“

„Und falls wir uns nicht mehr sehen: Guten Tag, guten Abend und gute Nacht!“ Auch wenn dies ein berühmtes Leitmotiv aus dem kongenialen Film „The Truman Show“ ist, so passt es doch auch hier und heute! Denn wer weiß schon, ob und wir unsere Abiturientinnen und Abiturienten je wiedersehen?  Manchmal ja, zum Bespiel im Apple Store: Als mich dort ein Berater mit „Wie kann ich Ihnen helfen, Frau Dr. Franz“ begrüßte, hatte ich erst Angst, dass Apple nun schon die Namen aller Storebesucher kennt – aber nein, der junge Mann hatte bei mir einst Französisch gehabt. Aber das ist eine Ausnahme.

Wächter der Klorollen? Aber nein! Ilya Hainulin, Abiturient! Herzlichen Glückwunsch!
Immer hereinspaziert, aber schön Abstand halten!
Stelldichein in der Aula

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wissen normalerweise nicht, was aus ihnen wird. Manchmal, aber eher selten, sehen wir sie auf der Leinwand wieder,  wie Niklas Nißl in „Fack ju Göhte 2“, der vor einigen Jahren am Klenze Abitur gemacht hat, und manchmal an der Isar- aber meistens nie mehr. Um so schöner, dass wir sie ein letztes Mal am Freitag, den 17.Juli, im Klenze-Gymnasium gebührend verabschieden konnten.

Alles extra verpackt… Diesmal muss es sein, verzeih‘ uns, liebe Umwelt…
Der Osthof erwartet die Abiturientinnen und Abiturienten mit viel Platz
Einmal desinfizieren, bitte!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erst hieß es ja, es dürfe keine Verabschiedung geben, weil ja die Kontaktbeschränkungen dies nicht zuließen. Dank eines 20-seitigen Antrags, den Schulleiterin Frau Dr. Rappel an das Kreisverwaltungsreferat stellte, wurde dann jedoch genehmigt, dass eine ganz besondere Verabschiedung ihren Lauf nehmen konnte, die aus Sport, Spiel und natürlich der gebührenden Verleihung der Abiturzeugnisse und dieses Jahr sogar des von der Schule gesponserten Jahresberichtes bestand. In Gruppen wurden die Absolventinnen und Absolventen mit ihren Eltern durch die „Stationen“ der Verabschiedung geführt, es gab Erfrischungen, die alle extra verpackt waren, und man konnte gegen Lehrerinnen und Lehrer Kicker und Tischtennis spielen und seine Geschicklichkeit beim Fußball und akrobatischem Keksessen erproben.

Wird sie treffen? Ja!

Ein sonniger Freitagnachmittag auf dem Schulhof des Klenze-Gymnasiums – der letzte seiner Art für diese jungen Menschen und gleichzeitig der erste seiner Art, der je veranstaltet wurde.

Erfolg macht Freude
Die Streichholzschachtel mit der Nase umwerfen, ohne dabei umzufallen? Unmöglich!
Die Lehrer spielen ja viiiiel zu selten Tischtennis! Endlich ist mal Zeit dafür!

Wir wünschen euch alles Gute für die Zukunft und falls wir uns nicht mehr sehen: Guten Tag, guten Abend und gute Nacht!

Text: Dr. Sigrid Franz