Chinesisch

Zu den wenigen diese doch eher exotisch anmutende Sprache lehrenden Gymnasien gehörend, bietet das Klenze-Gymnasium in Kooperation mit dem Dante-Gymnasium ab der 10. Jahrgangsstufe die Möglichkeit an, Chinesisch als spät einsetzende, neu beginnende Fremdsprache zu wählen. Bei diesem Modell wird das Fach nicht als Wahlfach, sondern als die erste beziehungsweise in der Regel die zweite gewählte Fremdsprache (Latein oder Französisch) ersetzendes Pflicht- und Vorrückungsfach, das in den Jahrgangsstufen 10-12 belegt werden muss, angeboten. Aufgrund ihrer relativ großen Auswirkungen, erfordert die Wahl des Faches den Besuch eines kurzen Schnupperkurses, während der 9. Jahrgangsstufe, der den Schülern einen guten Eindruck von den Inhalten des Faches vermittelt. In der 10. Klasse erfordert Chinesisch als spät beginnende Fremdsprache vier Wochenstunden, was eine Stunde mehr als bei den übrigen Fremdsprachen ist, sich aber mit dem Eintritt in die Oberstufe wieder ändert.

  • aufgenommen in den Datong Yungang Höhlen (云冈石窟) © M. Büchler

Im Unterricht selbst erlernen die Schüler nicht nur die Sprache selbst, sondern lernen auch Chinas lange Geschichte und faszinierende Kultur kennen, wobei selbstverständlich auch aktuelle Entwicklungen nicht außer Acht gelassen werden. Selbstverständlich wird auch großer Wert auf das Erlernen der chinesischen Schriftzeichen gelegt, was zwar viel Fleiß erfordert, aber mit nicht mehr als sieben Zeichen pro Woche sehr gut zu bewältigen ist und durchaus auch eine interessante Aufgabe darstellt, da sehr viele Zeichen mannigfaltige Deutungen und Erklärungen vor dem geschichtlichen Hintergrund bieten und somit eng mit der chinesischen Kultur verbunden sind. Es lässt sich sagen, dass sich Chinesisch tatsächlich von allen anderen Fächern unterscheidet; es ist aber mit kontinuierlichem Lernen, was aber dafür extrem wichtig ist, um nicht den Anschluss zu verlieren, nicht unbedingt schwieriger, aber auf jeden Fall eine neue und äußerst interessante Erfahrung und natürlich ebenfalls ein nicht außer Acht zu lassender Vorteil auf dem Arbeitsmarkt.