Vom 12.9 bis 26.9 besuchten 23 deutsche Schüler ihre chinesische Partnerschule Yu-Xin-School und die Gastfamilien in Peking. Teilnehmer waren Schüler des Klenze-Gymnasiums und Dante-Gymnasiums, teils noch 13 Jahre jung bis hin zu 17 Jahre alt, unter der Aufsicht und Begleitung von Frau Gudrun Rothkirch und Herrn Martin Schröder, der das Projekt fast komplett alleine organisierte.
Jeder Tag im Austausch folgte einer ähnlichen Struktur. Morgens brachten uns unsere Austauschschüler zur Schule, wo Herr Schröder und Frau Rothkirch auf uns warteten. Während die chinesischen Schüler Unterricht hatten, reisten wir via Reisebus oder Metro durch die unglaublich große Hauptstadt, treu unserem Tour Guide Jonathan folgend. Zu Mittag aßen wir meistens traditionelle Kost, immer in lokalen Restaurants, finanziert durch die Partnerschule Yu-Xin-School. Daraufhin ging es weiter. Um 17:00 Uhr waren wir dann zurück an der Schule und wurden dann im Verlauf von 30 Minuten einzeln von den chinesischen Austauschschülern abgeholt, während wir Volleyball spielten und uns die Zeit vertrieben.
Zuhause verbrachten wir dann Zeit mit unseren Gastfamilien, unterhielten uns auf WeChat und erholten uns vor allem von den vielen Dingen des Tages. An den beiden Wochenenden des Austausches gab es dann „Familienzeit“, in der wir nur mit unseren Gastfamilien unterwegs waren.
Durch diesen Wechsel zwischen gemeinsamer geführter Tour durch Peking und den Abenden und Wochenenden mit unseren Austauschpartnern, konnten wir zugleich viel über die chinesische Kultur und Geschichte, aber auch über das normale Leben und den Alltag eines chinesischen Jugendlichen kennenlernen.
China ist unglaublich faszinierend und auch wenn der Schüleraustausch nur zwei Wochen lang war, war der Austausch extrem bereichernd und bot viele neue Eindrücke und Erfahrungen. Zwischen der uralten Gubei „Water Town“, der verbotenen Stadt, des zentralen Tempel des Buddhismus und der 4000 Kilometer langen chinesischen Mauer gibt es unglaublich viel zu erzählen.
Ein wichtiger Aspekt war auch das Verhalten unter den Deutschen. Anfangs kannte keiner alle den jeweils anderen, nicht überraschend an gedenk dessen, dass wir 23 Schüler von 2 verschiedenen Schulen und 4 Jahrgangsstufen waren. Nichts desto trotz kam es sehr schnell dazu, dass wir uns alle gut verstanden und auch teils neue Freundschaften gebildet wurden.
Hoffentlich gab dieser kurze Bericht Einblick in den Schüleraustausch und zeigt warum es sich definitiv lohnt, daran teilzunehmen.
再见 (Zàijiàn)!
(Text: Louis Kaltenecker, Bilder: Milo Eggert, Milla Blank)